Bitte keine heisse Asche einwerfen

Cularis und so

Die Cularis hat nun (ungefähr) fünf Flugtage hinter sich und ist immer noch nicht kaputt.

1. Erstflug in Moringen
Filmisch festgehalten.

2. Auf unserem “neuen” Wild-Flugplatz im Gartetal
(Zu diesem Platz muss noch mehr gesagt werden, vor allem, dass wir dort auf einen weiteren Wildflieger gestossen sind)
Von der Schutthügelkuppe aus kann man weit über das Tal gucken und hat einen sehr guten Blick auf die Modelle, die nämlich auf Augenhöhe geflogen werden können. Nur sind die Windverhältnisse an einem Hügel mit Lernaufwand verbunden. Da weht der Wind einen auch schon mal plötzlich Richtung Boden.
Und wenn man dann den Gashebel, der zugunsten der “Butterfly-Bremseinrichtung” auf einen anderen Schalter verlegt wurde, nicht schnell genug findet, endet der zweite Flug auch schon mal ausser Sicht in einem Baum.

Glück gehabt, nichts passiert. Stabil ist sie, die Cularis.

3. Ackerspaziergang
Wieder in Moringen. Wie meistens kurz vor Sonnenuntergang und ohne nennenswerte Aussicht auf Thermik. Trotzdem überall rumgeflogen um vielleicht irgendwo doch was zu finden. Dabei ergab sich ein Spaziergang um das abgemähte Weizenfeld der dann aber doch so lang wurde, dass die Cularis im Acker statt auf der eigentlichen Landefläche runter musste.

[...] Da waren glaube ich noch mehr Flüge, die ich nicht mehr zusammen kriege.

4. Jedenfalls war die vierte Landung (im Gartetal), dann endlich so wie man sie sich wünschen würde.

5. Am Samstag im Gartetal. Keine erhoffte Thermik gefunden, aber bewusstes “Surfen” auf Hangaufwinden. Dazwischen pest Sven mit seiner PC-9 herum. Wir kriegen Besuch. Ein Modellbauer, der sich für den Segler mit den Winglets, ihr Profil, Material und so weiter interessiert. Diese Art Gespräch haben wir schon mehrfach geführt. Die modernen vergleichweise einfach zusammenzubauenden Modelle locken alte Hasen an, denen das Hobby vor Jahren zu anstrengend geworden ist. Beim Anblick dieser fantastisch fliegenden “Fertigmodelle” kann man gar nicht anders, als Lust zu bekommen, selber eins zu steuern.

Sveenie’s PC-9 geriet außer sichtweite und stürze – offenbar mit vollgas – in einen Baum. Sie sah wirklich schlimm aus hinterher. Hoffentlich hat Sven sie wieder hingekriegt.

6. Sonntag in Nentershausen. Heute kriegte die Cularis den Ort zu sehen, an dem ich vor vier Wochen mit dem Easy Glider “versehentlich” in Thermik geriet und instantan angefixt wurde. (Anschliessend hat der Autor die halb fertige Cularis fertig gebaut.) Leider war es an dem Hügel heute sehr windig, und daher anstrengend zu fliegen. Es gab immer mal wieder Böen von Hinten, die fast zu Abstürzen führten. Den Gashebel finde ich jetzt schneller.

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