Bitte keine heisse Asche einwerfen

Flugtag 16

Musik: Motor und Fahrtwind verursachen einen derartig unerträglichen Lärm, dass dieser durch Musik ersetzt werden musste. Dadurch entgehen dem Zuhörer die wahnsinnig interessanten Rudertestgeräusche am Anfang der Films am Boden. Ach einfach noch ein bisschen nachbarbeitet. Ausgewählt hat unser DJ diesmal: “News from the Sky” von K. Lin. Lizenz: Creative Commons by-nc-sa 2.5.

Fliegen: Seit Flugtag 15 haben wir die in in Videos häufig zu sehende “Rutschlandung” im Repertoire. Das liegt möglicherweise an der samstäglichen absoluten und der sonntäglichen fast Windstille.Das führt zu einer schnelleren Bewegung relativ zum Boden.

Flycamone2: Zum ersten Mal haben wir ein bisschen Bildmaterial bekommen. Abbruch der Aufnahme diesmal nach 4,5 Minuten. Bei 39 Sekunden sieht man, wie der Kamerakopf ein paar Grad zurückklappt. Bei 1:07 sieht man den Piloten (der Pixelhaufen auf dem Feld). Bei 1:38 sieht man an den “Vignetten” unten (die linke und rechte Ecke unten sind dunkel), dass die Kamera nicht zentriert hinter dem Guckloch sitzt. Ein Fertigungsfehler, den auch schon andere Benutzer bemängelt haben. Und bei 1:40 sieht man , wie die Kamera anfängt ein völlig kaputtes Bild aufzuzeichnen. Den Rest der Aufnahme haben wir den Zuschauern erspart.

Videobearbeitung: Die Kamera ist aus technischen Gründen zwangläufig auf dem Kopf stehend am Flugzeug befestigt. Microsoft Movie Maker hatte daher die Aufgabe, das Bild wieder umzudrehen. Dazu würde der naive Videoredakteur den Filter “180° Drehen” auswählen. Aber das ist falsch – damit erzeugt Movie Maker ein um 180 gedrehtes gespiegeltes Bild. Und wer jetzt denkt, dass dieser Logik folgend ein wunschgemäßes Bild nach Anwendung von “Horizontal Spiegeln” herauskommt, irrt. Dabei kommt aber genau das gleiche Bild heraus.

Nun war klar wie es funktionieren musste. “180° Drehen” und “vertikal Spiegeln”. Ergebnis: Das Bild bleibt unverändert. Kaum zu glauben.

Ein kleiner Ausflug zum Videoeditor von Youtube förderte dort leider keinen Drehfilter zutage und die Adobe Elements Testversion ist abgelaufen. Also mit dem Mut der Verzweiflung “vertikal Spiegeln” und “horizontal Spiegeln” ausprobiert. Funktioniert. Mir fehlen die Worte. So ein Softwarefehler kann doch nicht unbemerkt geblieben sein? Auf dem Kopf filmt doch jeder irgendwann mal, weil er glaubt, dass liesse sich mit der Videosoftware leicht wieder umdrehen.

Temperatur: Die Tragflächen wiesen nach 20 Minuten Flug Vereisung auf der oben Seite auf. Die Kamera liess sich nur noch für ein paar Sekunden einschalten. Einige Minuten später – wieder im warmen Auto – zeichnete das widerspenstige Gerät aber 32 Minuten bis zur Abschaltung auf. Wir haben ein Temperaturproblem! (Heureka). Mal sehen, ob sich noch einer der Taschenwärmer aus der Campingausrüstung auftreiben lässt.

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