Der Bau der Cularis. Teil 1.

Die Verpackung des Modells dient als Form für den Bau der Tragflächen. Zu Sehen ist das vorgefertigte Elaporschaumteil mit eingebauten Servos und die zur Verklebung bereiten Kohlefaserstäbe. Die Heissklebepistole hat nur ein paar Tropfen zu Befestigung der Kabel verschossen. Der Klebstoff mit dem die Rohre befestigt sind ist Cyanacrylat (aka Sekundenkleber) und zwar in rauhen Mengen. Unter jedem Rohr ist ungefähr so viel, wie in einer haushaltsüblichen Sekundenklebertube drin ist (10ml). Insgesamt erwarte ich für das Modell einen Verbrauch von 40ml.

Die Servos sind ebenfalls eingeklebt. Damit die evtl. noch mal wiederverwendbar sind habe ich einen Streifen Isolierband um sie gewickelt.
Um die Wahl des Servoarms und dessen Positionierung hatten Sveenie und ich lange gegrübelt. Den Servos lagen nämliche mehrere Größen bei. Ich habe jetzt die mittlere Größe genommen. Und die Servoarme stehen nicht in Neutralposition (wie auf dem Bild) sondern sind um je eine Zahnradposition gedreht. Bei den Querrudern wird nämlich ein größerer Weg nach oben als nach unten gewünscht werden, und bei den “inneren” Klappen, den Wölbklappen, fast keine Bewegung nach oben aber dafür besonders viel nach unten.

Damit die Kabel auf die richtige Länge kommen und damit man eine Chance hat, später mal einen Servo zu wechseln, habe ich eine Schleife gelegt. Einer der gelieferten Servos war tatsächlich DOA – Dead on arrival. Glücklicherweise habe ich die Servos vor dem Einbau getestet. Wenn die Tragfläche erstmal zugeklebt ist, wird der Ausbau der Servos eklig.

In das Ende der Rohre ist ein Holzdübel geklebt. Hoffentlich sieht der nicht auch irgendwann so aus.


