Bitte keine heisse Asche einwerfen

Schildbürgerstrasse

Göttingen, Goßlerstrasse.

Die Stadt führte ein “innovatives” System ein, mit dem erzwungen wird, dass nur noch Busse in der Strasse fahren können. Ein “Poller”, in der Strassenmitte wird für den Bus im Boden versenkt und kommt nachdem der Bus vorbei ist wieder raus.

Dabei sind einige Autos beschädigt worden die das Verkehrszeichen “Nur Busse hier” mißachtet haben und dem Bus hinterherfahren wollten. Während der Poller wieder hochfuhr und das Bodenblech behakte.

Dann wurde der Poller abgeschaltet und später abgebaut.

Dann verschwand das “Nur Busse” Schild. Das habe ich schon nicht verstanden. Diktieren jetzt die Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln, indem sie die Regeln so lange mißachten bis diese angepasst werden? Wenn das stimmt müßte das überfahren von roten Ampeln durch Radfahrer schon lange in Ordnung sein. Finde ich gut.

Nun setzt die Stadt noch einen drauf. Heute steht in der Zeitung: “Die Stadt Göttingen befährt verkehrsplanerisches Neuland: Die Goßlerstraße zwischen Nikolausberger Weg und Kreuzbergring soll Göttingens erste Fahrradstrasse werden.” Dazu wird ein Schild aufgestellt, das Fahrradfahrern Vorrang gibt. Ausserdem gibts dazu ein Schild, das nur noch Busse und Radfahrer zuläßt. Ähm? Hatten wir dieses Schild nicht gerade abgebaut?

Die Goßlerstrasse ist übrigens die Zufahrt zu einem Parkhaus. Dort sind auch Car-Sharing Autos geparkt. Sieht so aus, als können dort bald nur noch Busse und Fahrräder abgestellt werden.

One Response to “Schildbürgerstrasse”

  1. [5379] grapf Says:

    Schilda is ebent heimliche Partnerstadt von Göttingen.
    Aber ich dachte, in der Goßlerstraße hätten jetzt nur die Radler Vorfahrt, Autos dürften aber noch vorsichtig da langfahrn, solange se schön auf die Fahrräder aufpassen.

    Ansonsten: Parkhaus für Fahrräder und Busse: find ich gut! Wird gerade da an der Uni auch sicher Sinn machen.

Leave a Reply

*