Die grosse Verführung
Die Bewohner von Sainte-Marie-La-Mauderne können vom Fischfang nicht mehr leben und versuchen einen Investor dazu zu bringen, eine Fabrik in ihrem Ort zu bauen. Der stellt dem Projekt aber einige Hindernisse in den Weg. Das größte Problem ist, einen Arzt zu finden, der Lust hat, in dem Kaff zu leben und zu arbeiten. Deshalb muss dem Grosstadt Yuppie das Dorf unbedingt gefallen.
Der Film hat unter anderem den Sundance Publikumspreis 2004 gewonnen und macht wirklich Spass.
Den grossen Kinos ist mal wieder ein potentieller Kassenschlager durch die Lappen gegangen.
2009-06-30 at 6.30 pm
Von der ersten bis zur letzten Szene nimmt einen diese bezaubernde Komödie gefangen. Sie spielt in Neufundland und die Einwohner scheinen etwas hinterm Mond zu wohnen, aber sie sind warmherzige, etwas schlitzohrige, trinkfreudige Typen. Die Geschichte ist neu und macht Lust zu den Newfies zu fahren. Und wie diese liebenswerte aber schlichte Dorfbevölkerung es schafft, einen Investor und einen Arzt auf ihre Insel zu bringen ist voller authentischer Komik.
Ihre Aktionen sollten auch den letzten Humorlosen überzeugen, falls es die Kollektion der schrulligen Typen nicht schafft. Und als alles am Ende rauskommt, ist man froh über den glücklichen Ausgang und genießt schmunzelnd die letzten Bilder, die die gleichen sind wie die ersten: die Lichter gehen im ersten Stock aus und die Schornsteine des Dorfes geben stoßweise Rauch ab. Ein köstlicher Spaß, der Lust auf Urlaub macht.