Bitte keine heisse Asche einwerfen

Archive for June, 2004

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (Ärzte in Göttingen)

Thursday, June 10th, 2004

So sah es gestern vor meinem Fenster aus. Weil die Ärzte in der Lokhalle ein Konzert gegeben haben. Zum Glück war ich nicht drin, es war furchtbar heiss in der Lokhalle, die Leute sahen fix und fertig aus, als sie hinterher wieder rauskamen.

Ich habe sie gesehen, weil ich als das Konzert zuende war aus Harry Potter rauskam.

Nachdem ich selbst erlebt habe, wie bei Wir sind Helden die Stadthalle derartig vollgestopft wurde, dass der Spassfaktor beim Konzert deutlich litt und nun das gleiche wieder mit der Lokhalle gemacht wurde, frage ich mich, ob ich vielleicht besser in gar keine Konzerte in Göttingen mehr gehe, solange Lok- und Stadthalle so rücksichtslos überbucht werden. Eigentlich sollte man sein Geld zurückverlangen, wenn man vom Veranstalter übers Ohr gehauen wird.

Die ersten Fans hatten schon um 13:00 Uhr die besten Plätze vorm Eingang besetzt

N-Joy Starshow 2004 (5.6.2004)

Tuesday, June 8th, 2004

Endlich weiss ich, wozu diese dummen GEZ Gebühren gut sind: Damit ich alle 10 Jahre für nur 10 Euro Eintritt zusammen mit 22000 anderen Fettes Brot, Söhne Mannheims und wir sind Helden hören darf. (Noch 2 andere Bands waren auch da, die eine hab ich verpasst, die andere mochte ich nicht so gern).

So sah das aus, hinter den N-Joy Bannern war eine enorme Anzahl von Lautsprechern:

Und dieser junge Mann zur Rechten dürfte vermutlich die Ursache für die Anwesendheit, auffällig vieler wirklich junger und geschminkter Mädchen gewesen sein:

Die Helden hatten “Wir können alles schaffen genau wie die tollen dressierten Affen” offenbar ernst genommen und traten kurz nach 22:00 noch einmal bei uns in Hannover auf obwohl sie um 19:00 Uhr einen Termin in Nürnberg hatten. Hoffentlich schreiben sie mal in ihr Tagebuch, wie sie das geschafft haben.

Dank Björn waren Kerstin und ich bei den Helden auch ziemlich weit vorne an der Bühne, wo über 30 jährige doch eher dünn gesäht waren. Ich lernte dabei, dass die wirklich üblen Fans kleine zickige pogende Mädchen sind, die nicht im Takt hopsen können. Erfreulicherweise hatten die kleinen Trunkenbolde es irgendwann geschafft uns und den ganzen anderen Pulk vor uns noch drei meter weiter nach vorne zu schubsen und ab da war es schön.

Ich hoffe, dass die Helden möglichst bald “Popstar” ins Standardrepertoire aufnehmen, dass hätte soo schön gepasst: Neben uns rief der Mop (wie schreibt man das?) nämlich “Judith ich will ein Kind von Dir”. Zitat aus Popstar von 1999, als noch gar nicht klar war was das für eine Erfolgsnummer das mit den Helden werden würde: “Popstar – Eins läßt mich noch nicht schlafen, ein läßt mir keine Ruh – will ich Dich lieber Ficken, oder wär ich lieber Du.”

Das nächste Mal gibts die Helden für mich im August in Eschwege beim Open Flair.

P.S.:

Bei N-Joy gibts auch Fotos, und dieses hier fiel mir gerade ins Auge :)
http://www.n-joy.de/aktionen2/aktion5/images/Cam3/N-JOY_starshow_cam3_184.jpg

“Bienenstock” vor der Turmmensa

Tuesday, June 8th, 2004

Auf die Entfernung sah es aus wie ein Bienenstock. Bei näherer Betrachtung war es nur eine Holzkiste, die etwas wackelig auf einem Gartenstuhl vor der Turmmensa stand.

Wäre ja auch ein ziemlich blöder Standort für einen Bienenstock gewesen, an diesem Fleckchen Rasen laufen jeden Tag mehrere hundert Mensa Esser vorbei und die Sache sieht instabil aus.

Bei noch näherer Betrachtung, stellte sich diese Ding aber wirklich als Bienenstock heraus: der Kasten summte. Am Baum pappt ein Zettel “Bei Problemen 0160-xxx anrufen”. Seit mein Bruder imkert, interessiere ich mich für Bienen, daher die Neugierde.

Diesen Bienenstock habe ich nicht verstanden (und ich glaube die Bienen auch nicht so richtig). Die Kiste war kaum modifiziert, dass heisst, die Bienen haben keine Abflugplattform und kommen in das Innere durch den Spalt am Deckel. Es gab eine Bohrung dort wo normalerweise eine Plattform sein müsste, aber die wurde nicht benutzt.

Auf dem Deckel lagen um die 30 Tote Bienen herum und auf dem Boden unter dem Stuhl waren lauter kleine Bienenhäufchen und eine Minitraube am Stuhlbein:

Wovon es leider kein Foto gibt ist, wie ich anschliessend in Unterhose auf der Strasse stand um eine Biene aus meinem Hosenbein zu befreien. In Höhe des Knies ist sie stecken geblieben und hat vorsichtshalber erstmal zugestochen.

Das Licht auf den Fotos täuscht übrigens, es war nicht Nachts.

Trattoria Salvatore Paparazzi Subito Gracie

Monday, June 7th, 2004

Da ein gewisser Italiener heute nicht offen hatte (hoffentlich hat das nix zu bedeuten), landeten wir bei dem Laden in der Theaterstrasse. Die machen auf Edel, schaffen es aber nicht, da die Küche mittem im Raum steht und eine Mensaähnliche Hektik herrscht und der Service mit der Anzahl der Gäste überfordert ist.

Das Essen ist aber eine Wucht. Auf der Karte nur Pizza, “Haben Sie auch eine Pastakarte?”. Cheffe deutet auf Tafel und sagt: “Pasta mit Gemüse 6,50, mit Fleisch 7,50, mit Trüffeln 11,50.” Etwas eingeschränkte Auswahl. Aber es hat sich gelohnt, ich glaube so gute Pasta hatte ich in Göttingen noch nicht. Die Pizza war ebenfalls sehr gut (Lars war so lieb mir was abzugeben :)

Etwas skurril war folgender Fotograf, der ungefragt einfach Bilder von uns geschossen hat. Aber ich hatte ja auch einen Fotoapparat dabei, was ihn aber weder davon abhielt weiterzumachen, noch animierte zu uns anzusprechen.

The Day after Tomorrow

Saturday, June 5th, 2004

Wie zu erwarten: Schöne (digitale) Bilder, Klischeehandlung, Patriotismus. Ein Qualitätsprodukt aus dem Hause Emmerich.

Das Cinemaxx hat sich mal wieder bemüht uns das Kinogehen auszutreiben, die Luft im Kino 2 war zur 23:00 Uhr Vorstellung so schlecht, daß Kerstin noch mal raus ging und Bescheid sagte, die Lüftung sollte mal eingeschaltet werden. Eigentlich hätte man gehen sollen, aber wir wollten doch so gerne den Film sehen… Gna.