Bitte keine heisse Asche einwerfen

Archive for June, 2004

Hurricane (25. -27.6)

Wednesday, June 30th, 2004

Ich war am letzen Wochenende mit meinem Bruder und seinem Freund Markus auf dem Hurricane Musikfestival in der Nähe von Bremen. Dort zusammen zu zelten wurde man gewarnt, sei nicht ganz einfach, denn wenn man nicht zusammen ankommt würde es schwierg, sich zu finden. Alleine eine freie Fläche zu finden wo man alle Zelte zusammen unterbringen kann ist nicht ganz einfach. Daher fuhren wir so los, dass wir zusammen (und rechtzeitig für die Pixies) ankommen würden.

Dummerweise sah es 5 Kilometer vorm Ziel dann so aus:

Das hat uns zwei Stunden gekostet. Wir kamen erst auf dem Festival an, als die Pixies und Placebo schon vorbei waren. David Bowie und Air konnten wir noch aber noch anhören. Air hat mir Bernd mit seinen selbst gemixten CDs nahe gebracht. Ein schönes Gefühl die Live zu sehen, Bernd hätte dabei sein sollen.

Ein kleiner Ausschnitt des gigantomanischen Zeltplatzes:

Tojo und Markus beim Frühstück. (Samstag war das im wesentlichen Kaffee, aber Sonntag wurde Markus Minigrill eingeweiht).

Irgendwo in dem Getümmel, ganz in der Nähe von uns (wir konnten die gleichen Fahnen sehen wie wir am Telefon feststellten) hat chile mit ihren Freunden gecampt. Gesehen haben wir uns aber nur kurz, wie man sich leicht erklären kann, wenn man liest was sie dort alles erlebt hat :-)

Manu, die mit “den Mädels” da war, und ich sind uns dauernd über den Weg gelaufen:

Es soll ja Leute geben, für die zum schönsten an Festivals die vielen Fressalienstände zählen. Ich gehöre auch dazu. Markus möglicherweise auch :) Schade, dass der “Indianisches Essen” Stand, der auch immer in Mainz und Eschwege ist – passend zum Kommerzcharakter des Hurricanes – Plastikschälchen hatte. Sonst gibts da immer essbare Schalen, die zusammen mit der scharfen Sosse ganz gut schmecken.

Das Festivalgelände. Fotografiert von unserem Treffpunkt auf der Tribüne aus.

Das Musikprogramm war kurz vor der Abstumpfungsgrenze. Ich habe etliche Konzerte gehört die für einen Abend und länger vollkommen gereicht hätten. Am besten mochte ich Franz Ferdinand, Die Happy, Within Temptation (mit einer wirklich hübschen Bühnenshow) und die Fantastischen Vier.

Die Fantastischen Vier traten zeitweise gleichzeitig mit Sportfreund Stiller auf, was die Vier, die Sportfreunde und ich nicht so klasse fanden.

Il Nino hatte ich zunächst nicht wiedererkannt. Sie fielen mir vor allem durch ihr wüstes Beschimpfen des Publikums auf (“Jump you Motherfuckers”), und ich wanderte zu The Cure ab (noch so eine Zeitplan Kollision). Als sie dann “How can I live” spielten musste ich aber noch mal kurz zurueckgehen – den Titel hatte Thomas kürzlich entdeckt und er ist wirklich nett.

Markus und Tojo mussten Sonntag Abend leider schon weg. Ich blieb aber trotzdem da und wollte erst am Montag losfahren um ja nicht wieder in einen Stau zu kommen. Auf dem schon deutlich aufgelockerten Zeltplatz verrückte ich mein Zelt um etliche Meter um dem CD-Player der nervensägen von Nachbarn zu entgehen.

Kaum war ich im Zelt näherte sich ein dreistimmiges leicht besoffenes Kichern. “Hier können wir doch das Zelt hinstellen”. Die drei Mädchen bauten ihr Zelt tatsächlich direkt neben mein auf weiter Flur alleine stehendes Zelt auf. Da mein Zelt offensichtlich unsichtbar war und frau sich unter sich wähnte brachte mich das in den Genuss mitanhören zu können was alles tolles in den Rucksäcken wiedergefunden wurde (“Mein Pille ist wieder da!”,”Vorsicht da ist irgendwo eine gebrauchte Binde zwischen!”) und wie geplant wurde, den knapp ausser Flüsterreichweite campierenden Jungs Essen abzuluchsen. “Biete ihm Sex an, Ja [kicher, kicher, kicher]“. Die Jungs waren aber durchaus in Gröhlreichweite und der lauteste von ihnen machte die Nacht durch. Ich also auch :) Um 6:00 ergriff ich mein Zelt und die Flucht.

Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass eigentlich Heiner in unmittelbarer Nähe wohnen müsste und die gute Aldi Niedersachsen Karte bestätigte den Verdacht. Zum Glück arbeitet Heiner meistens zu Hause. Er war ordentlich überrascht, als ich plötzlich vor der Tür stand, und bot mir neben einigen hektolitern Kaffee seine Dusche und das Fremdenzimmer an.

Bei Heiner gibt es immer was ungewöhnliches zu sehen. Zur Zeit sitzen drei oder mehr fast flügge Eulen in gerade eben Sichtweite in einem Baum in Nachbars Garten. Ein Obergeek wie Heiner beobachtet die so: Auf ein Fernrohr, das eigentlich zur Betrachtung des Himmel gedacht ist, kommt die alte Webcam und angucken kann man die Vögel dann auf dem Computer mit einem Programm das eigentlich dafür gedacht ist, Bewegungen im Bild zu erkennen, (Hatte Heiner mal für Chris geschrieben).

Die andere Seite

Tuesday, June 22nd, 2004

Wenn Nerds sich gegenseitig besuchen…

Naz1 SPAM

Thursday, June 10th, 2004


Received: from [195.172.212.34] (helo=ptoejji.fr)
Subject: Auslaendergewalt: Herr Rau, wo waren Sie?

Received: from [195.172.212.82] (helo=guclvfcw.com)
Subject: Bin ich zu weltfremd? Ich glaube wohl kaum

Received: from pd9e8d818.dip0.t-ipconnect.de ([217.232.216.24] helo=hpwbcgs.com)
Subject: Geschrieben von Margrit am 07. April 2004

Received: from [195.172.212.34] (helo=xqmqfsltv.uk)
Subject: Die Deform der sozialen Ordnung

Meistens ist es ja ganz erfreulich wenn zwischen dem ganzen Pen1s und V1agra Müll mal etwas Abwechslung in der täglichen SPAM Kost ist, aber das was da heute kam macht keinen Spass. “Liebe Kameraden” fängt es an und geht genau so weiter, wie man es aus aktuellen Nazi Texten kennt. Die Regierung tue nichts für die Deutschen und harmlose Neonazis seien eine verfolgte Minderheit.

Was mich an der Sache stutzig macht ist, dass die Adressen über die das Reinkam nicht Dial-Up Verbindungen aus Deutschland sind, sondern z.B.:

Easynet (ich glaube auch ein Dialup Provider aus England), aber auch eine Englische Firma:
descr: Metallifacture Limited
descr: Office
descr: Nottingham, Nottinghamshire

Die versenden das Zeug offenbar über gecrackte Rechner.

Softwarepatente

Thursday, June 10th, 2004

Nachdem Nico zweifelhafte Ratschläge in die Welt setzt sehe ich mich genötigt einen Banner auf diese Webseite zu pappen.

Harry Potter – Askaban

Thursday, June 10th, 2004

An das Buch kommt der Film naturgemäß wieder nicht ran, aber besser hätte man es nicht wirklich machen können. Es sind ein paar meiner Lieblingsschauspieler versteckt. Emma Thompson habe ich erst erkannt, als Kerstin mich auf darauf aufmerksam machte und als im Abspann Gary Oldman stand, war ich noch mal überrascht.