Suche anhand von Bildern
March 1st, 2012Vor 3,5 Jahren bloggte ich:
Der Zeitpunkt an dem Bilder mit bestimmten Personen drauf gefunden werden können rückt immer näher.
Und was haben wir da?…

Was bisher noch eher Spezialwissen war, z.B. http://www.tineye.com/, ist plötzlich auch in Googles Bildersuche enthalten. Falls irgendjemand sein Foto noch an einem Ort im Netz stehen hat, wo er nicht gefunden werden möchte – der richtige Zeitpunkt es dort zu entfernen liegt bereits in der Vergangenheit.
Wir wissen, dass die Grossen Datensammler bereits jetzt massenhaft mit biometrischen Informationen gefüttert werden. Jedes mal, wenn irgendein Idiot sich – oder schlimmer – seine Freunde auf einem Foto tagged, gibt es eine Person ein Opfer mehr, das man mit “Suche mehr Bilder wo diese Person drauf ist”, “Suche Bilder wo diese Person nackt drauf ist”, “Suche Bilder wo diese Person in Begleitung von XY” drauf ist finden können wird. Falls die Suchmaschinenbetreiber sich trauen werden, solche Suchen anzubieten.
Versteckte Botschaft in Deichkinds “Befehl von ganz unten”
February 18th, 2012 
In der Ouvertüre “Tetrahedon” zum neuen Opus “Befehl von ganz unten” von Deichkind ist offensichtlicher rückwärts gesprochener Text zu hören. Wenn man das mit audacity umdreht, langsamer und etwas lauter macht und die Soundeffekte rausschmeisst klingt das wie im Player zu hören ist.
Das Ergebnis kam uns spanisch vor. Da aber weder smurf noch ich spanisch können, haben wir das in in Lautschrift in den Google Translator geschrieben und Google und wir haben uns auf folgenden Text geeinigt:
una pequeña parte de ti
un poco de paz
en mi va a muriere
esto no es un milagro
o esto no es americano
Ich dachte zuerst, das hätte was mit Nicole zu tun, wegen der zweiten Zeile “Ein bisschen Frieden”. Aber auch die letzte “das ist nicht Amerika” kommt bekannt vor. Und das ist es auch – das ist die erste Strophe von This is not america von David Bowie auf Spanisch.
Thanks for listening.
Screenshot. Heute vor 10 Jahren
March 14th, 2011Dieser Screenshot lümmelt seit Jahren auf meiner Festplatte herum. Und ab und zu stolpere ich über ihn. Für einen Bildschirmarbeiter sagt so ein Screenshot unheimlich viel. Das hier ist quasi ein Foto aus dem Familienalbum. So sah KDE mal aus. War neu und schlank und das Beste seit geschnitten Brot. Sogar bunte Hintergründe konnte man damit machen. Chatten musste man allerdings noch mit xchat. Heute gibt es den Klon Konversation.
rbw schreibt manchmal immer noch solche Sachen. Allerdings inzwischen auf Twitter. Rednix arbeitet immer noch. Aber woanders. Von Thalon habe ich seit Jahren nix gehört, das letzte Mal, als Sveenie und ich versucht haben uns zu erinnern, wie sein Nickname war. Mondface wohnt immer noch ganz in der Nähe. Und Andreaz hat uns zwei Jahre nach diesem Screenshot für immer verlassen.
ipcalc gibt es noch. Es ist tatsächlich in jenem Jahr entstanden und wird immer noch benutzt. Von mir zuletzt gestern.
Floppies gibt es eigentlich nicht mehr. Wenn man eine lesen will muss man nach einem USB Floppy Gerät suchen.
CDs gibt es noch, sind aber schon sehr auf dem absteigenden Ast.
napster ist irgendwie aus der Mode gekommen und durch rapidshare und bittorrent und itunes ersetzt worden.
Und dido war es die das Konzertbesuchhobby gestartet hat.
Der kleine Blitz, das war ein mp3 Player. Xamp. Was die meisten nicht wissen: winamp war nur der Klon, xamp war das Original.
KMail hatte ein schönes schlichtes und wiedererkennbares Icon. Und war sooo unglaublich gut. Es war mein Lieblings-KDE-Programm und es hat geschmerzt, es über Bord zu werfen, als es so mit Features vollgestopft wurde, dass es sogar mir zu viel wurde.
Netscape heisst jetzt Firefox. Opera heisst immer noch opera und das Logo ist glaube ich auch noch das gleiche.
Den IRC Channel haben wir inzwischen aufgegeben. Drei der Channelteilnehmer befinden sich wahrscheinlich jetzt gerade auf #goettingen.



